Deutsch-Kenianische Zusammenarbeit seit 1999 – DfA und die Franziskanerinnen

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Deutsch-Kenianische Zusammenarbeit seit 1999 – DfA und die Franziskanerinnen

Sr. Fabian ganz links im Bild, Sr. Seraphine die Zweite von rechts

Sr. Fabian ganz links im Bild, Sr. Seraphine die Zweite von rechts

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Katholische Schwestern sind in Kenia echte Powerfrauen. Sie sind gut ausgebildet und verfügen über ein breites Spektrum an Fachwissen: Sie arbeiten als Lehrerinnen, Krankenschwestern, Projektmanagerinnen und vieles mehr. Seit der Vereinsgründung im Jahr 1999 kooperiert DfA eng mit zwei kenianischen Franziskanerorden: Den Little Sisters of St. Francis und den Franciscan Sisters of St Joseph. Die Franziskanerinnen sind auch im DfA Kenya Trust, dem kenianischen Vorstand, vertreten: durch Sr. Seraphine, Sr. John Mary und Sr. Fabian. DfA schätzt die Verlässlichkeit und die gute Organisation der Franziskanerinnen, sowie deren Nähe zur lokalen Bevölkerung. Die Schwestern sind mit den drängendsten Problemen der Bevölkerung vertraut und besitzen deren Vertrauen.

„Wir sind ein Bindeglied zu den Gemeinschaften vor Ort und können für sie sprechen, denn wir verstehen sie wirklich“ erklärt Sr. John Mary. Besonders die Franciscan Sisters of St. Joseph (FSJ)- Asumbi sind wichtige Partnerinnen für DfA. Dem katholischen Orden gehören etwa 400 Nonnen an. Sie betreuen Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen und Waisenkindern. Sie kümmern sich um Jugendliche und um Gruppen, die am Rand der Gesellschaft stehen, wie verwitwete Frauen und Menschen mit HIV/Aids. Die Zielsetzung des Ordens ist die Wahrung der Menschenwürde der besonders Verletzlichen und Bedürftigen in der Gesellschaft, vor allem vor dem Hintergrund der hohen HIV/Aids-Rate in der Region Homa Bay County um Asumbi. Rund ein Viertel der Bevölkerung lebt hier mit HIV.[/vc_column_text][vc_single_image image=“1555″ img_size=“full“ add_caption=“yes“ onclick=“img_link_large“ img_link_target=“_blank“][vc_column_text]DfA Kenya Trustee Sr. John Mary unterstützt die Projekte von DfA aktiv in ihrer Rolle als Leiterin des Krankenhauses in Asumbi. Sie berät DfA in der Umsetzung einer Vielzahl von Projekten, zum Beispiel auch dem Covid-19 Präventionsprojekt.

Sr. Seraphine ist bereits seit 2007 Koordinatorin des DfA Patenschaftsprojekts und übernimmt auch als DfA Kenya Trustee viele verantwortungsvolle Aufgaben für die DfA-Projekte. Und Sr. Fabian, ebenfalls DfA Kenya Trustee, absolviert gerade ein Doktorat in Zahnmedizin und gibt ihr Wissen regelmäßig in Seminaren an DfA Patenkinder weiter, die ein Zahnmedizinstudium absolvieren.[/vc_column_text][vc_single_image image=“1554″ img_size=“large“ add_caption=“yes“][vc_column_text]Die Franziskanerinnen haben Krankenhäuser und Schulen etabliert, um die größte Not zu lindern. Sie erreichen die Menschen. Die 14 von DfA unterstützten Zahnstationen sind an Krankenhäuser angegliedert, die von den Franciscan Sisters of St. Joseph in Kenia geführt werden.  In diesen Zahnstationen behandeln DfA‘s kenianische Projektpartner mittellose Patienten zu bezahlbaren Preisen und fahren im Rahmen mobiler Einsätze in entlegene ländliche Gebiete und Schulen. DfA fördert mit finanziellen Hilfen auch Prophylaxemaßnahmen an Schulen, Weiterbildungsseminare und die Verwaltung des zahnärztlichen Zentrallager in Kisii, wo Ersatzteile für die Zahnstationen aufbewahrt werden. Langfristiges Ziel ist, die Zahnstationen komplett in kenianische Hände zu übergeben.

Eines ist sicher: Ohne die Unterstützung und den Rat der Franziskanerinnen hätten die Projekte von DfA nie ihre heutige Nachhaltigkeit und Transparenz erlangt. Starke Frauen sind ein Garant für gute Arbeit.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row]

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