Patenreise 2024: Gemeinsam Kenia und das eigene Patenkind kennenlernen

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Patenreise 2024: Gemeinsam Kenia und das eigene Patenkind kennenlernen

2024 ist es wieder so weit: Bei einer Patenreise können deutsche Pateneltern ihr Patenkind und das Land persönlich kennenlernen! Organisiert wird die etwa 14-tägige Tour von der Reiseagentur TUGENDE Begegnungsreisen, die sich Begegnungs- und Projektreisen spezialisiert hat. Die Vorbereitungen sindin vollem Gange.

Christine Bitsch während der Vorbereitungsreise

Christine Bitsch recherchierte gemeinsam mit Dr. Isa Rait vor Ort Ausflugsziele – wie hier im Steinhauer-Mekka Tabaka, das auch auf dem Programm steht.

Bereits Ende Oktober reisten Christine Bitsch und Dr. Isa Rait zur vor-Ort-Recherche in den Westen Kenias – genauer: in die Region um Nyabondo, dem Sitz des DfA-Patenschaftsbüros. Dort leben die meisten der DfA-Patenkinder und dorthin wird die Reise im nächsten Jahr führen. „Wir waren ganz gezielt auf der Suche nach einem schönen Hotel oder Bungalows, in der die gesamte Gruppe einige Tage lang wohnen kann“, erklärt Christine Bitsch. „Außerdem wollten wir Ausflugsziele und Einkehrmöglichkeiten finden, die passend für eine große, gemischte Gruppe sind und Möglichkeit zu Begegnung, Austausch und Erlebnisse bieten. Das ist in dieser ländlichen Gegend rund um Nyabondo gar nicht so einfach.“

Kennenlernen beim Reisen und Erleben

Mit einem Fest soll die Begegnung mit den Patenkindern starten.

Mit einem Fest soll die Begegnung mit den Patenkindern starten.

Christine Bitsch weiß, wovon sie spricht: Die Zahnärztin war bereits vor 20 Jahren als Einsatzleistende im Zahnarztprojekt vor Ort tätig, leitete viele Jahre das Patenschaftsprojekt von Dentists for Africa und organisierte bereits zwei Patenreisen, die letzte fand 2018 statt. Höhepunkt werden die gemeinsamen Tage mit den Patenkindern. „Wir starten mit einem großen Fest im Witwendorf“, freut sich Christine Bitsch, die gemeinsam mit Dr. Isa Rait und Sr. Seraphine, der Leiterin des Patenprojektes, einen Programmvorschlag erarbeitet hat. „In den folgenden Tagen stehen gemeinsame Ausflüge an den Victoriasee auf dem Programm oder ein Spielenachmittag.“ Auch eine Tour in die Hochburg des Specksteinabbaus, Tabaca, sei geplant. Glücklich ist sie auch nach vielen Tagen der Erkundung, Recherche und Besuche, ein passendes Hotel und einladende Restaurants sowie Aufenthaltsmöglichkeiten gefunden zu haben.

 

„Die Reise ist als Begegnungsreise konzipiert“, informiert Christine Bitsch. Das bedeute, dass Pateneltern und Patenkind über gemeinsames Erleben ins Gespräch kommen, Erinnerungen schaffen und sich auf Augenhöhe begegnen. Die Reise ist besonders für diejenigen DfA-Pateneltern geeignet, die ihr Patenkind gern kennenlernen möchten, sich aber alleine eine solche Reise nicht zutrauen.

 

Emotionale Begegnungen

Die Begegnung mit den Patenkindern ist interessant und bereichernd.

„Für beide Seiten ist solch eine Begegnung sehr bereichernd“, weiß Christine Bitsch. „Die Pateneltern sind oft tief berührt zu sehen, wie die Kinder hier leben und fahren mit einem ganz anderen Verständnis für Lebenslagen und Herausforderungen nach Hause.“ Für die Patenkinder wiederum sei es eindrücklich zu sehen, dass hinter der finanziellen Unterstützung eine Person steckt, die sich um das eigene Wohlergehen sorgt, der man wichtig ist – und diese Erfahrung teilen sie mit anderen Kindern. „Die wenigen gemeinsamen Tage schweißen oftmals so aneinander, dass beim Abschied Tränen fließen“, erinnert sich Christine Bitsch.

Voraussichtlich im Januar wird TUGENDE Begegnungsreisen die Reise ausschreiben. Dann sind auch konkrete Buchungen möglich – nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Dentists for Africa wird dazu auf der Website und über die Sozialen Medien informieren.

Mehr über die Recherchereise des DfA-Teams, bestehend aus Dr. Isa Rait, Christine Bitsch und Anne-Kristin Henker, lesen Sie auch im Reisebericht.

 

Wir danken Kerstin und Wolf-Dietrich Roehr fürs Zur-Verfügung-Stellen der Bilder der Patenreisen 2016 und 2018.