Hilfe für junge Mütter in Kenia

Frauen für Frauen: Fürsorge – Aufklärung – Zukunft gestalten

Witwen bauen Brücken für minderjährige Mütter und ihre Babys

Projektziele:

  • Das Recht auf den eigenen Körper stärken
  • Einen Safe Space schaffen für Mädchen, die ungewollt zur Mutter wurden
  • Aufklären, vernetzen, begleiten und betreuen
  • Perspektiven schaffen für eine selbstbestimmte Zukunft                  

Projektbeschreibung:

Mädchen in Kenia sind stark. Sie verfolgen ihre Ziele, gehen zur Schule, wollen lernen und etwas erreichen – und plötzlich bekommen sie ein Baby.

Aufklärung findet zwar in der Schule statt, ist aber dennoch für viele ein Tabuthema. Viele wissen über sich und ihren Körper nicht ausreichend Bescheid. Kondome sind zwar erhältlich, doch ihre Beschaffung gilt für Mädchen als unschicklich, während Jungen sich häufig weigern, sie zu verwenden.

 

Hinzu kommt die Angst, sich in einer männlich geprägten Gesellschaft zu verweigern. Finanzielle Not führt dazu, dass Mädchen ihren Körper verkaufen müssen – oder er wird ihnen genommen.

Die Strafverfolgung bei Vergewaltigung ist unzureichend, Korruption hoch und die Scham oft zu groß, um sich an die Polizei zu wenden.

Projektbeschreibung:

Mädchen in Kenia sind stark. Sie verfolgen ihre Ziele, gehen zur Schule, wollen lernen und etwas erreichen – und plötzlich bekommen sie ein Baby.

Aufklärung findet zwar in der Schule statt, ist aber dennoch für viele ein Tabuthema. Viele wissen über sich und ihren Körper nicht ausreichend Bescheid. Kondome sind zwar erhältlich, doch ihre Beschaffung gilt für Mädchen als unschicklich, während Jungen sich häufig weigern, sie zu verwenden.

 

Hinzu kommt die Angst, sich in einer männlich geprägten Gesellschaft zu verweigern. Finanzielle Not führt dazu, dass Mädchen ihren Körper verkaufen müssen – oder er wird ihnen genommen.

Die Strafverfolgung bei Vergewaltigung ist unzureichend, Korruption hoch und die Scham oft zu groß, um sich an die Polizei zu wenden.

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erreichte junge Mütter

„Hier finden junge Mütter nicht nur Unterstützung, sondern eine neue Perspektive für ihr Leben.“
Katharina Weiland-Zejewski
Katharina Weiland-Zejewski
Projektleiterin

Wenn Unterstützung fehlt:

Stattdessen wenden sich viele junge Mütter mit ihren Babys an die Beraterinnen des Counselling Service. Dort treffen sie auf Frauen, die zuhören, verstehen und unterstützen.

Minderjährige Mütter unterliegen einem starken Stigma. Der Vater des Kindes ist oft verschwunden – aus Angst vor Konsequenzen. Nicht selten werden die jungen Frauen sogar von ihren eigenen Familien verstoßen.

Viele müssen die Schule abbrechen. Finanzielle Not und Überforderung mit dem Baby sind die Folge.

Ein Ort der Hoffnung:

Viele kommen zunächst in der Hoffnung auf finanzielle Unterstützung. Doch was sie stattdessen erhalten, geht weit darüber hinaus.

Aufgrund der steigenden Zahl junger Mütter wurde das St. Monica Village 2024 zu einer Mütterberatungsstelle ausgebaut. Wöchentlich stellen sich 4 bis 6 neue junge Mütter vor. Seit November 2024 treffen sich monatlich junge Mütter im Alter von 15 bis 18 Jahren mit ihren Babys in der Versammlungshalle der Witwenkooperative.

Frauen für Frauen:

„Frauen für Frauen“ ist das gelebte Motto. Jedes Treffen widmet sich einem anderen Thema, darunter:

  • Umgang mit dem Baby
  • Mentale Gesundheit
  • Familienplanung
  • Ernährung
  • Wickeltechniken
  • Aufklärung & Verhütung
  • Schutz vor Krankheiten
  • Selbstbestimmung
  • Menstruation

 

Nachhaltige Unterstützung:

Eine besonders nachhaltige Hilfe bieten waschbare Windeln und Monatsbinden. Sie vermeiden laufende Kosten für Einwegprodukte und werden direkt im St. Monica Village hergestellt.

Die Vorteile sind vielfältig:

  • Bessere Hautverträglichkeit
  • Umweltschutz (insbesondere in Regionen mit problematischer Müllentsorgung)
  • Schaffung von Arbeitsplätzen für Frauen
  • Einkommensmöglichkeiten durch Verkauf der Produkte

Hilfe die ankommt:

Die Witwen unterstützen die jungen Mütter ganz konkret:

  • Bereitstellung von Räumlichkeiten
  • Durchführung der Seminare
  • Workshops mit der Schneiderin (Zuschneiden & Nähen von Stoffwindeln und Binden)
  • Verpflegung für Mütter und Kinder während der Treffen

Jede Teilnehmerin erhält im Rahmen der Seminare kostenfrei:

  • eine waschbare Binde
  • eine Stoffwindel

Das benötigte PUL-Material für Stoffwindeln wird aktuell in Deutschland beschafft und in Kenia verarbeitet. Für die Binden werden vor Ort Second-Hand-Baumwoll-T-Shirts verwendet. Durch häufiges Waschen entwickeln diese eine besonders hohe Saugfähigkeit.

Spenden von Baumwoll-T-Shirts vor Ort helfen, Materialkosten zu senken und die Produktion zu sichern.

Infobox:

  • Monatliche Treffen
  • 4-6 neue Mütter pro Woche
  • Kostenfreie Unterstützung & Materialien
Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie kostenfreie Beratung, Schutzräume und neue Perspektiven für Frauen und Familien.
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