Spielen - Lernen - Wachsen
Kinderrechte achten:
Seit mehr als 10 Jahren gibt es den Kindergarten im St. Monica Village. Beinahe 70 Kinder besuchen die Giraffen- und die Zebraklasse. Pamela und Roseline, zwei Witwen der Kooperative, unterrichten die Kinder täglich zwischen 8 Uhr und 15 Uhr.
Der Kindergarten der Witwen bietet eine Alternative zu staatlichen Einrichtungen: flexible Zahlungsmöglichkeiten, ein respektvoller Umgang mit den Kindern, Frühstück, Ausflüge sowie kostenloses Lehrmaterial und Spielzeug machen ihn zu einem besonderen Ort.
Kindergarten Überblick:
- Rund 70 Kinder in 2 Klassen
- Tägliches Frühstück für alle Kinder
- Flexible Bezahlung (auch in Naturalien)
- Kostenlose Lernmaterialien und Spielangebote
- Bildung unabhängig von finanziellen Möglichkeiten
Projektziele:
- Bildung fördern
- Kinderrechte achten
- Frühstück für Kinder ermöglichen
- Arbeitsplätze für Frauen schaffen
- Grundsteine für die Schullaufbahn legen
Projektbeschreibung
10 Uhr morgens im St. Monica Village
Die Kinder der Giraffen- und der Zebraklasse bekommen Frühstück – ein nahrhaftes, warmes Porridge, das ihnen Kraft zum Lernen und Spielen gibt.
Die monatliche Gebühr beträgt 500 KSH pro Kind, rund 3,70 Euro – etwas mehr als die 300 KSH in staatlichen Einrichtungen. Dafür sind Mahlzeiten, Lernmaterialien, Spielzeug und Ausflüge inklusive.
Für die Eltern ist die Bezahlung flexibel:
Wer kein Geld hat, kann mit Mais, Bohnen oder Feuerholz bezahlen. Diese Form der Unterstützung ist in staatlichen Einrichtungen nicht möglich.
Zugang zu Bildung für alle
Jeder, der möchte, kann sein Kind im Kindergarten der Kooperative anmelden.
Nach Abschluss erhalten die Kinder ein Zertifikat, das ihnen den Eintritt in eine Primary School ermöglicht. Zu diesem Zeitpunkt können viele bereits lesen und schreiben.
Ein Ort der Gemeinschaft
Der Kindergarten befindet sich in einem eigenen Gebäude auf dem Gelände der Witwenkooperative.
Viele Kinder kommen zu Fuß oder mit dem Motorradtaxi. Pamela und Roseline, die beiden Erzieherinnen, sind selbst Mitglieder der Kooperative. Ihre Gehälter – ebenso wie die der Köchinnen – werden durch die Beiträge der Eltern finanziert.
Das Gebäude gehört der Kooperative, sodass keine Mietkosten entstehen. Bis
auf das Frühstück trägt sich der Kindergarten selbst.
Warum das Frühstück so wichtig ist:
Ein nahrhaftes Frühstück wird durch Dentists for Africa finanziert und gibt den Kindern eine wichtige Grundlage für den Tag.
Ohne diese Unterstützung kamen viele Kinder früher mit leerem Magen in den Kindergarten – oft, weil zu Hause das Geld fehlte.
