Zum World Oral Health Day zeigt sich ein globales Problem besonders deutlich: Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu grundlegender zahnmedizinischer Versorgung. Rund 3,7 Milliarden sind weltweit von oralen Erkrankungen betroffen – unbehandelte Karies ist die häufigste Erkrankung überhaupt.
Wie sich diese Versorgungslücke konkret auswirkt, wird im Westen Kenias sichtbar: Hier kommt im Schnitt ein Zahnarzt auf 42.000 Menschen – empfohlen wird von der WHO ein Verhältnis von 1:7.000. Für viele bedeutet das: Behandlung ist schwer erreichbar oder bleibt ganz aus.
Genau hier setzt das Community-Health-Champions-Projekt von Dentists for Africa am Asumbi Mission Hospital an. Mit finanzieller Unterstützung der Walter-Gastreich-Stiftung besuchen 50 geschulte Gesundheitshelferinnen und -helfer regelmäßig Haushalte. Sie klären über Mundhygiene auf, erkennen Behandlungsbedarf und begleiten Patientinnen und Patienten.








Bereits im ersten Projektjahr wurde etwa die Hälfte der Haushalte erreicht. Für viele Familien ist es das erste Mal, dass sie Informationen über Zahngesundheit direkt in ihrem Alltag erhalten.
Doch die Realität zeigt auch: Nur rund 29 % der überwiesenen Patientinnen und Patienten nehmen eine Behandlung tatsächlich wahr. Hauptgründe sind fehlende finanzielle Mittel und lange Wege zum Hospital.
Das macht deutlich: Aufklärung wirkt – aber sie reicht nicht aus. Entscheidend ist die Verbindung von Wissen, Zugang und finanziellen Möglichkeiten.
👉 Einen persönlichen Einblick in die Arbeit der Community Health Champions vor Ort finden Sie in unserem Blogbeitrag: Ein Jahr Community Health Champions in Asumbi
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